François Roth, Raymond Poincaré (1860-1934), un meusien au destin national, Département de la Meuse, Serge Domini éditeur, 2016. ISBN : 978-2-35475-114-2, 8 €.

 

Raymond Poincaré (1860-1934) ist eine der großen Persönlichkeiten aus dem Département Meuse, die in die neuere Geschichte eingegangen sind. Der Anwalt und einflussreiche Politiker der Dritten Republik, der auch Mitglied in der Académie française war, wird am 17. Januar 1913 zum Präsidenten gewählt, und sein Name bleibt untrennbar mit dem Ersten Weltkrieg verbunden. Der gesamte Krieg fällt in seine Amtszeit, was seine politische Karriere entscheidend prägen sollte.

Der aus Bar-le-Duc stammende Raymond Poincaré pflegt sein Leben lang eine enge Beziehung zum Département Meuse, wo er unter anderem den Conseil général leitete. Zu seinen Lieblingsbeschäftigungen gehörte der Spaziergang durch die Gärten seines Anwesens in Sampigny, in dem heute ein Museum zu seinem Gedenken untergebracht ist. Der Historiker François Roth, ein emeritierter Professor der Université de Lorraine und angesehener Spezialist für die neuere Geschichte Lothringens, hat auf der Grundlage der Sammlungen des Departementmuseums Raymond Poincaré in Sampigny ein Werk mit umfassenden Dokumentationen und Illustrationen herausgegeben.