Valérie Péché, L’objet archéologique : aquarelles de Charles Cournault (1815-1904), Conservation départementale des Musées de la Meuse, Conseil général de la MeValérie Péché, L’objet archéologique : aquarelles de Charles Cournault (1815-1904), Conservation départementale des Musées de la Meuse, Conseil général de la Meuse, 1999, 6 €.

Diese Veröffentlichung erschien anlässlich der Ausstellung, die von der Museumsverwaltung des Départements Meuse organisiert wurde.

            Im Jahr 1987 schenkte Frau Simon-Cournault dem Département Meuse einen umfassenden Bestand an Aquarellen von Charles Cournault (1815-1904), einer herausragenden Persönlichkeit der einheimischen Archäologie, der eine Zeitlang das Musée Historique Lorrain (Lothringisches Geschichtsmuseum) von Nancy leitete. Diese Sammlung, die mehr als 2000 Zeichnungen umfasst, stellt hauptsächlich Objekte aus lothringischen Ausgrabungsstätten des 18. Jahrhunderts dar, die in den großen französischen und ausländischen Museen ausgestellt sind. Steinfragmente, keltische Halsketten, Figuren, Basreliefs: Die Bedeutung dieser im Aquarell dargestellten Objekte geht weit über den Rahmen der einfachen archäologischen Zeichnung hinaus. Hier haben wir es mit echten Kunstwerken zu tun, die mit den „Stillleben“ der Maler vergleichbar sind. Als Schüler von Eugène Delacroix verstand es Charles Cournault meisterhaft, die Farbtöne der im Lauf der Jahrhunderte patinierten Bronze-, Gold-, und Eisengegenstände naturgetreu wiederzugeben.