Seit 2004 beteiligt sich das Département Meuse auf seinem Gebiet an der Verwirklichung des Kulturförderprogramms Inventaire général du Patrimoine culturel (wörtliche Übersetzung: Allgemeines Bestandsverzeichnis des Kulturerbes) im Rahmen eines Mehrjahresvertrags mit der Region Lothringen. Die Auswahl der Kulturstätten und der Themen, mit denen sich die Maßnahmen des Kulturförderprogramms befassen, wird in Absprache zwischen dem Département Meuse und der Region Lothringen festgelegt. In den letzten Jahren wurden mehrere Projekte ins Leben gerufen.

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Die Ligier-Richier-Route

Das Département Meuse bietet eine Route, auf den Spuren der Werke des berühmten Bildhauers der Renaissance, der aufgrund seiner schöpferischen Begabung mit Michelangelo verglichen wurde. Von der Kirche Saint-Etienne in Bar-le-Duc, in der man insbesondere die berühmte Statue Transi bestaunen kann, führt die Route über Clermont-en-Argonne, Etain, Génicourt-sur-Meuse und Hattonchâtel schließlich nach Saint-Mihiel, dem Geburtsort des Künstlers, der im Besitz von zweien seiner faszinierendsten Werke ist: Die Ohnmacht Mariens in der Pfarrkirche Saint-Michel und die Grablegung Christi in der Kirche Saint-Etienne.

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Entdeckungsrundgang in Saint-Mihiel

Im Jahr 2013 bezogen sich die Maßnahmen des Kulturförderprogramms auf das Kulturerbe der Stadt Saint-Mihiel durch die Verwirklichung eines informativen Rundwegs, der von 16 emaillierten Sandsteintafeln gesäumt wird, die mit Flash Codes ausgestattet sind und die glorreiche künstlerische und spirituelle Vergangenheit des „Kleinen lothringischen Florenz“, der Heimat des berühmten Bildhauers der Renaissance, Ligier Richier, vermitteln.

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Gedenkfeiern 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg

Im Rahmen der Gedenkfeiern 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg führte die Regionalleitung des Kulturförderprogramms eine Digitalisierungskampagne der Fotobestände bezüglich der Gedenkstätten im Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg durch (Kriegsdenkmäler, Mahnmale usw.).

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Der Wiederaufbau: Auf den Spuren von Donzelli im Departement Meuse

Im Jahr 2016 wurden im Rahmen der Gedenkfeiern 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg die Werke von Duilio Donzelli im Departement Meuse besonders gewürdigt. Dieser Künstler, der zugleich als Maler und Bildhauer tätig war, wurde in Italien ausgebildet und ließ sich 1924 im Departement Meuse nieder. Bis 1939 wirkte er aktiv am Wiederaufbau der im Ersten Weltkrieg zerstörten Gebäude mit. Dabei wurde er zum Schöpfer monumentaler Wandmalerei-Kompositionen in ungefähr 30 Kirchen des Departements Meuse.

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Expositions en prêt

Le service de la conservation et de la valorisation du patrimoine et des musées de la Meuse propose en prêt des expositions dossiers pour promouvoir le patrimoine meusien.
- De Jeanne Bécu à la Comtesse Du Barry (1743-1793)
- Jean ERRARD (1554-1610), ingénieur du Roy
- Nasium, ville des Leuques, de la ville gauloise à la ville gallo-romaine
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