Sylviane Estiot, Xavier Delestre, 5860 monnaies romaines de Troussey, Conservation départementale des Musées de la Meuse, Conseil général de la Meuse, 1992. ISBN : 978-2-36186-038-7, 8 €.

Der Schatz von Troussey, der in den Anfängen des IV. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung versunken war, bildet ein unverzichtbares Zeugnis über die Geschichte des Départements Meuse.

Das Münzdepot von Troussey, das in zwei Vasen aufbewahrt wurde, von denen eine aus Bronze und die andere aus Ton besteht, setzt sich aus 5860 römischen Münzen aus der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung zusammen. Die Art der Münzen und die ikonographischen Themen dieser Sammlung sind vielfältig und abwechslungsreich. Zahlreiche Münzen waren bislang unbekannt oder extrem selten und nur von einem einzigen, stark verwitterten Exemplar bekannt. Da es kein Textzeugnis aus der damaligen Zeit gibt, bleiben die archäologischen Funde, und insbesondere die Münzen, die einzigen Quellen des Wissens über eine Phase in der Geschichte des Römischen Reiches: „Die Reichskrise des 3. Jahrhunderts“.